Phillip Boa & The Voodooclub:Diamonds Fall
out 13.02.2009
Constrictor/RT
Neuer Pop vom nettesten Arschloch der Welt
By Michael Fuchs-Gamböck
Phillip Boa's Karriere ist seit jeher anti-zyklisch verlaufen - und vermutlich hat er, der Unangepasste, gerade deshalb mit den meisten seiner Alben die Charts erobert, ist er gerade deshalb nach wie vor Monarch der nationalen Indie-Pop-Szene. Der 46-jährige gebürtige Dortmunder, der von etlichen Medien gerne als "großmäuliges Arschloch" tituliert wurde, ging auch in Zeiten, als er bei großen Plattenfirmen unter Vertrag war, unbeirrt seinen ureigenen musikalischen Weg. Das ist konsequent, nicht großmäulig. Boa ist selbstbewusst, sperrig - aber sicher kein Arschloch. Sollte er eines sein, ist der das netteste Arschloch der Welt. "Mit so einer Definition meines Charakters kann ich prächtig leben", meint er verschmitzt grinsend.
Dass der Maestro in erster Linie einer der innovativsten Interpreten und Komponisten Deutschlands ist, beweist er eindrucksvoll auf seinem aktuellen, 16. Studioalbum "Diamonds Fall". Ein wenig kauzig ist die Musik darauf, liebenswert in seiner Verschrobenheit, wobei "das durchaus eingängiger Pop ist, der zu hören ist", meint Boa, "aber der erschließt sich nicht jedem und auch nicht jedem sofort. So ist es gut!"
Philipp Boa ist ein charmanter Exzentriker, wenn man ihn zu nehmen weiß - "und meine Bandmitstreiter haben es sicher nicht immer leicht mit mir, weil ich gelegentlich zu Größenwahn und Absolutismus neige, was meine Arbeit angeht. Trotzdem hat jeder bei mir die Chance, sich und sein Können voll in die Lieder einzubringen. Ich liefere lediglich Steilvorlagen, die anderen im Voodooclub konkretisieren diese."
Dieses Mal an Bord von Boas Projekt: Ex-Frau Pia Lund ("wir sind nach wie vor Freunde, allerdings Freunde, die sich oft streiten", erklärt Phillip seine Beziehung zur Ex, "damit ist sie in meinem Wertesystem ein sehr guter Freund"), Klez.E-/Delbo-Frontmann Tobias Siebert sowie die lebende Schlagzeug-Legende Jaki Liebezeit. "Jaki habe ich über gemeinsame Freunde im Sommer 2008 kennen gelernt, ich bin ein großer Fan seiner Arbeiten mit Can, er wiederum schätzt viele meiner Platten", erzählt Boa. "Wir wurden uns rasch einig, dass wir etwas gemeinsam erarbeiten wollen, basierend auf dem Respekt fürs Werk des Gegenübers. Es war immer klar, dass Jaki nicht als Session-Musiker angeheuert werden würde, sondern als - temporäres - Vollzeit-Bandmitglied. Er hat "Diamond Falls" hyper-hypnotische Beats verpasst - großartig!"
Dass der Maestro in erster Linie einer der innovativsten Interpreten und Komponisten Deutschlands ist, beweist er eindrucksvoll auf seinem aktuellen, 16. Studioalbum "Diamonds Fall". Ein wenig kauzig ist die Musik darauf, liebenswert in seiner Verschrobenheit, wobei "das durchaus eingängiger Pop ist, der zu hören ist", meint Boa, "aber der erschließt sich nicht jedem und auch nicht jedem sofort. So ist es gut!"Philipp Boa ist ein charmanter Exzentriker, wenn man ihn zu nehmen weiß - "und meine Bandmitstreiter haben es sicher nicht immer leicht mit mir, weil ich gelegentlich zu Größenwahn und Absolutismus neige, was meine Arbeit angeht. Trotzdem hat jeder bei mir die Chance, sich und sein Können voll in die Lieder einzubringen. Ich liefere lediglich Steilvorlagen, die anderen im Voodooclub konkretisieren diese."
Dieses Mal an Bord von Boas Projekt: Ex-Frau Pia Lund ("wir sind nach wie vor Freunde, allerdings Freunde, die sich oft streiten", erklärt Phillip seine Beziehung zur Ex, "damit ist sie in meinem Wertesystem ein sehr guter Freund"), Klez.E-/Delbo-Frontmann Tobias Siebert sowie die lebende Schlagzeug-Legende Jaki Liebezeit. "Jaki habe ich über gemeinsame Freunde im Sommer 2008 kennen gelernt, ich bin ein großer Fan seiner Arbeiten mit Can, er wiederum schätzt viele meiner Platten", erzählt Boa. "Wir wurden uns rasch einig, dass wir etwas gemeinsam erarbeiten wollen, basierend auf dem Respekt fürs Werk des Gegenübers. Es war immer klar, dass Jaki nicht als Session-Musiker angeheuert werden würde, sondern als - temporäres - Vollzeit-Bandmitglied. Er hat "Diamond Falls" hyper-hypnotische Beats verpasst - großartig!"

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